Klasse 3b

Unsere Klassenlehrerin heißt Frau Fritz.

Unser Klassenzimmer ist im Raum 308.

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm!

Ein Bericht von Emma und Maja mit Unterstützung von Frau Siegele

 

Am Dienstag, den 03.05.2022, hieß es für die Klasse 3b früh aufstehen, um sich um 6.45 Uhr in der Schule bei der großen Linde zu treffen.

Herr Arlt, ein ausgesprochener Vogelexperte, hat uns zu einer Vogelstimmenwanderung eingeladen.

 

Erste Hörübungen fanden gleich unter der Linde statt und wir waren erstaunt, wie viele verschiedene Vögel wir hören konnten. Danach gingen wir in Richtung Neuer Friedhof, um dort nach Vögeln Ausschau zu halten. Direkt auf dem Weg dorthin begegneten uns zwei Taubenarten: die Türkentaube und die Ringeltaube. Herr Arlt erklärte uns, wie wir die Beiden unterscheiden können. Auf dem Friedhof angekommen, hörten und sahen wir viele verschiedene Vögel, wie den Stieglitz, die Amsel, die Kohlmeise und viele mehr.

 

Weiter führte uns der Weg in den Garten des Vogelexperten. Herr Arlt zeigte uns verschiedene Nistkästen, die in seinem Garten hängen. Wir konnten dort auch eine Vogelmutter beim Brüten beobachten. Außerdem hörten wir dort die Mönchsgrasmücke singen. Der Vogel trägt diesen Namen, da sein schwarz gefärbter Scheitel an eine Mönchskappe erinnert, wie uns Herr Arlt erklärte.

 

Danach ging es weiter über die Felder in Richtung Wald. Auf dem Weg bekamen wir die Aufgabe nach unterschiedlichen Pflanzen und Bäumen Ausschau zu halten. So lernten wir nicht nur die vielen Pflanzen und Bäume am Wegrand kennen, sondern auch, dass sie eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten und Vögel sind.

 

Da wir doch recht früh aufgestanden waren, legten wir eine Frühstückspause ein und machten gemeinsam ein lustiges Fangspiel.

 

Im Wald angekommen hofften wir einen bekannten Vogel, nämlich den Kuckuck, zu hören. Herr Arlt erklärte uns, dass die Kuckucke gerade erst aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt sind. Leider war an diesem Tag keiner zu hören. Auch den Pirol, ein Zugvogel, der im afrikanischen Urwald überwintert, war an diesem Tag nicht zu finden.

 

Unserer guten Laune tat dies aber keinen Abbruch und wir spielten im Wald ein tolles Versteckspiel. Als wir wieder unsere Ohren spitzten, konnten wir den Gesang des Zilpzalps hören. Dieser ist leicht zu erkennen, denn sein Gesang hört sich genauso an wie sein Name: „zilp – zalp – zilp – zalp.“

 

 

Aber jeder schöne Ausflug hat einmal ein Ende und wir wanderten über die Felder zurück in die Schule.